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Autor: Marc Günther

Land unter im Qualitätsmanagement?

Wie Sie Ressourcenengpässe smart überbrücken

Steigende regulatorische Anforderungen, anstehende Audits und das Tagesgeschäft – und plötzlich fehlt im Qualitätsmanagement (QM) die nötige Manpower. Kommt Ihnen das bekannt vor?

Ressourcenprobleme im QM sind keine Seltenheit, sondern für viele Unternehmen eine echte Belastungsprobe. Die Suche nach festangestellten Fachkräften zieht sich oft über Monate hinweg. Doch Fehler oder Verzögerungen im QM kann sich niemand leisten.

Die Lösung? Interim Management und externe Unterstützung.

Warum immer mehr Unternehmen auf diese flexible Strategie setzen:

  • Keine langfristige Bindung: Sie holen sich das Know-how genau so lange ins Boot, wie Sie es brauchen – ohne Fixkosten durch eine Festanstellung.
  • Sofortige Entlastung bei Peak-Phasen: Egal ob Projekthochlauf, Audit-Vorbereitung oder Überbrückung von Vakanzen – externe Experten sind sofort einsatzbereit, wenn die Hütte brennt.
  • Maximale Flexibilität: Der Einsatz erfolgt absolut individuell und maßgeschneidert auf Ihre aktuelle Situation.
  • Spezialisiertes Fachwissen: Sie profitieren von Profis, die ohne lange Einarbeitungszeit tief im Thema stecken und frische Impulse von außen mitbringen.

Überlassen Sie Ihre Qualität nicht dem Zufall.

Mit unserer langjährigen Erfahrung im Qualitätsmanagement unterstützen wir Sie genau dort, wo es am brennendsten ist. Schnell, unkompliziert und auf den Punkt.

Sprechen Sie uns einfach direkt hier an oder schreiben Sie uns eine Nachricht. Gemeinsam finden wir die passende Lösung für Ihr QM! 💼👇

#Qualitätsmanagement #InterimManagement #Projektmanagement #QM #Ressourcen #Unternehmenserfolg #BusinessFlexibilität

ESRS vs. VSME

Die Dynamik rund um #CSRD und #ESRS bleibt hoch: Erst kürzlich hat die EU-Kommission die neuen Entwürfe zur Überarbeitung der ESRS sowie den Entwurf des freiwilligen Standards für Unternehmen außerhalb der CSRD-Pflicht veröffentlicht.

Die überarbeiteten ESRS-Entwürfe basieren auf den von EFRAG veröffentlichten Exposure Drafts zur Vereinfachung der bestehenden Standards. Ziel: deutliche Reduktion von Datenpunkten, mehr Fokus auf Wesentlichkeit und bessere Praxistauglichkeit.

Parallel gewinnt der #VSME (Voluntary Sustainability Reporting Standard for SMEs) weiter an Bedeutung. Besonders relevant für viele mittelständische Unternehmen: der sogenannte „Value Chain Cap“. Dieser soll sicherstellen, dass große berichtspflichtige Unternehmen von kleineren Unternehmen in ihrer Lieferkette nur solche Nachhaltigkeitsinformationen anfordern, die auch im Rahmen des VSME vorgesehen sind. Damit könnte der VSME künftig zu einem wichtigen Schutzmechanismus gegen überbordende ESG-Datenanforderungen in der Wertschöpfungskette werden.

Wie geht es weiter?
• Die öffentliche Konsultation der EU-Kommission läuft aktuell bis 3. Juni 2026.
• Anschließend sollen die delegierten Rechtsakte verabschiedet und dem Europäischen Parlament sowie dem Rat zur Prüfung vorgelegt werden.
• Ziel ist eine finale Verabschiedung bis Mitte 2026, sodass die vereinfachten Standards ab dem Geschäftsjahr 2027 verpflichtend anwendbar werden könnten.

Die Richtung ist klar: weniger Komplexität, stärkerer Fokus auf relevante Informationen und mehr Umsetzbarkeit – ohne Nachhaltigkeitsberichterstattung strategisch aus dem Blick zu verlieren.

#ESG #Nachhaltigkeit #SustainabilityReporting #EFRAG #Omnibus #Mittelstand #CorporateSustainability

Auch wenn das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) aktuell von vielen als „zahnloser Tiger“ wahrgenommen wird und wirtschaftliche Themen wie Kostenoptimierung, Resilienz oder geopolitische Risiken stärker in den Fokus rücken – die Notwendigkeit von Social Compliance und ESG-Audits in der Lieferkette ist keineswegs verschwunden. Im Gegenteil.

Unternehmen, die jetzt nachlassen, verkennen ein strukturelles Thema: Transparenz, menschenrechtliche Sorgfaltspflichten und nachhaltige Beschaffung sind längst keine rein regulatorischen Anforderungen mehr, sondern entwickeln sich zu einem integralen Bestandteil von Risikomanagement und Wettbewerbsfähigkeit.

Warum?
Erstens steigen die Erwartungen von Kunden, Investoren und Geschäftspartnern kontinuierlich – unabhängig von nationalen Gesetzesverschärfungen oder -abschwächungen. Zweitens bleiben Reputationsrisiken entlang der Lieferkette real und potenziell existenzbedrohend. Drittens ist absehbar, dass auf europäischer Ebene (Stichwort: CSDDD) die Anforderungen mittel- bis langfristig wieder anziehen werden.

Social Compliance und ESG-Audits liefern dabei nicht nur „Pflichterfüllung“, sondern schaffen belastbare Daten, identifizieren Risiken frühzeitig und ermöglichen gezielte Verbesserungsmaßnahmen. Sie sind damit ein operatives Steuerungsinstrument – nicht nur ein Häkchen auf der Compliance-Checkliste.

Kurz gesagt: Wer jetzt investiert, baut robuste, zukunftsfähige Lieferketten auf. Wer abwartet, verschiebt Risiken lediglich in die Zukunft.

Nachhaltigkeit ist kein konjunkturelles Thema. Sie ist strukturell.